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Abenteuer und Magie. Band I by Karl Federn download in iPad, ePub, pdf

Und jetzt begriff er es auch. Wieder kam der leise Luftstrom vom Meer her und bewegte den Vorhang, und ein leichtes Schlagen, ein Gurren der Wellen in der Bucht drang herein. Wie sie jetzt erfuhren, war sie um seinetwillen gekommen, und seine Werbung war die Sache gewesen, von der Marguerite die ganze Zeit mit ihrem Manne hatte reden wollen. Mutlos warf sie sich in ihr Bett. Als der Graf von Roquefavour erschien, war es ihm nicht schwer geworden, beiden Parteien ihre Raserei klar zu machen.

Der Inder hatte teilnahmlos geschwiegen. Ja viele Herren auf beiden Seiten zogen es vor, schon jetzt ihre Pferde zu satteln und nach Hause zu reiten. Still nahm Marguerite die Federn aus seiner Hand. Ein langer dunkler Zug wanderte unerkennbar vorbei, einem fernen Lichtschein zu und schwand. Auch in Antoine arbeitete es.

Ein paar rote Tropfen sickerten aus dem schillernden Gefieder auf die Erde. Mit beteuernden Handbewegungen und einem einzigen tiefen lachenden Ton schob der Neger den Silberteller weit von sich.

Mit beteuernden Handbewegungen

Ruhig atmend lag er und schlief. Er war wach, aber er hatte schon geschlafen. Kesja hatte Wein und Brot gebracht, und er trank hastig. Er hob den Kopf und sah um sich.

Er vermochte nicht sogleich wieder einzuschlafen. Wie in einer Schwefelflamme ging die Sonne im Westen unter. Dann traf sie Anordnungen. Aber kein Schlaf kam in seine Augen.

Ein paar rote Tropfen sickerten